Schuetzenzunft-Waren von 1674 e.V

Schützenzunft Waren (Müritz) von 1674 e. V.

Finanz- und Beitragsordnung

§ 1 Grundsätze

Der Verein ist nach den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit zu führen. Für den Verein gilt generell das Kostendeckungsprinzip im Rahmen des Haushaltsplanes.

§ 2 Haushaltsplan

Zu Beginn eines jeden Haushaltsjahres sind die zu erwartenden Einnahmen und Ausgaben in einem Haushaltsplan zu veranschlagen und dem Haushaltsabschluss des vergangenen Jahres gegenüber-zustellen. Der Haushaltsplan ist nach sachlichen Gesichtspunkten und klar zu gliedern und richtet sich in seinem Aufbau nach dem Kontenplan des Vereins.

Die Haushaltsansätze, alle Kalkulationen und notwendigen Schätzungen sollen vorsichtig vorgenommen werden. Größere oder außergewöhnliche Posten sind der Mitgliederversammlung zu erläutern.
Der Haushaltsplan wird vom Schatzmeister erarbeitet und ist der Mitgliederversammlung zur Beschlussfassung vorzulegen.

§ 3 Haushaltsabschluss / Kassenprüfung

Zum Ende eines jeden Geschäftsjahres (gleich Kalenderjahr) sind die Bücher abzuschließen. Ein entsprechender Haushaltsabschluss ist zu erstellen. Die tatsächlichen Einnahmen und Ausgaben sind den Ansätzen im Haushaltsplan gegenüberzustellen.

Der Haushaltsabschluss ist von den gewählten Kassenprüfern gemäß § 4 der Vereinssatzung zu prüfen. Die Kassenprüfer überwachen die Einhaltung der Finanz- und Beitragsordnung.

Der Haushaltsabschluss wird vom Schatzmeister im Einvernehmen nach Beratung und Genehmigung durch den Vorstand der Mitgliederversammlung zur Genehmigung vorgelegt.

§ 4 Rechnungsführung

Für die Rechnungsführung ist unbeschadet der Gesamtverantwortung des Vorstandes der Schatzmeister verantwortlich. Die Kassen- und Kontenführung wird durch Vorstandsbeschluss geregelt. Die Führung von Kassen und Konten des Vereins außerhalb der eigenen Rechnungsführung ist untersagt. Konten bei Dritten müssen auf den Namen des Vereins lauten.

Der Vorstand kann einzelnen Amtsinhabern besondere Aufgabenbereiche, Handlungskompetenzen und Kontrollvollmachten übertragen.

§ 5 Buchführung

Die Buchführung des Vereins muss nach den Vorschriften der Abgabenordnung erfolgen.

Für die sachliche und rechnerische Richtigkeit von Belegen und daraus resultierenden Buchungen zeichnet der jeweilige Amtsinhaber im Rahmen der ihm übertragenen Aufgabenbereiche, Vollmachten und Kompetenzen verantwortlich.

Der Vorstand hat sich regelmäßig und in geeigneter Weise von der Ordnungsmäßigkeit der Buchführung zu überzeugen. Dies geschieht in der Regel durch einen Quartalsbericht des Schatzmeisters in der Vorstandssitzung. Einzelnen Vorstandsmitgliedern sind jederzeitige Kontrollen und Einsichtnahme in alle Beleg- und Buchungsunterlagen zu ermöglichen.

§ 6 Kassenführung und Zahlungsverkehr

Der gesamte Zahlungsverkehr wird über das Vereinskonto und vorwiegend bargeldlos abgewickelt. Auszahlungen erfolgen als Gutschrift zum Konto des Begünstigten. Einzahlungen werden per Überweisung oder direkt bei der kontoführenden Bank auf das Vereinskonto vorgenommen. Aus- und Einzahlungen werden durch den Kassenwart nur in begründeten Einzelfällen über die Barkasse vorgenommen. Über jede Einnahme und Ausgabe muss ein ordnungsgemäßer Beleg vorhanden sein. Bei Gesamt-abrechnungen muss auf dem Deckblatt die Zahl der Unterbelege vermerkt werden.

Zur Vorbereitung von Veranstaltungen ist es dem Kassenwart gestattet, Vorschüsse in Höhe des zu erwartenden Bedarfs zu gewähren. Diese Vorschüsse sind spätestens 2 Monate nach Beendigung der Veranstaltung abzurechnen.

§ 7 Verwendung der Mittel

Alle Personen, die über Mittel des Vereins verfügen, sind gehalten, sparsam zu sein. Mitgliedern, die gegen diesen Grundsatz verstoßen, kann die Erstattung ihrer Auslagen verweigert werden. Sie können außerdem für den durch ihr Verhalten verursachten Schaden persönlich haftbar gemacht werden.

Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.

Der Vorstand und die mit Kompetenzen und Vollmachten ausgestatteten Amtsträger sind bei allen Ausgaben an den genehmigten Haushaltsplan gebunden.

Sofern Verpflichtungen vorgenommen werden sollen, die den Verein über das Haushaltsjahr hinaus binden, ist die Zustimmung der Mitgliederversammlung erforderlich. Der Geschäfts-abschluss ist zuvor im Vorstand zu beraten.

In begründeten Fällen kann der Vorstand notwendige, aber nicht im Haushaltsplan vorgesehene Ausgaben genehmigen, sofern eine Deckung vorhanden ist.

Zulässig ist auch eine gleichzeitige Kürzung oder Streichung anderer vorgesehener Ausgaben. Der nächsten Mitgliederversammlung ist über die Abweichung vom Haushaltsplan zu berichten.

§ 8 Abrechnungsvorschriften

Verauslagte erstattungsfähige Kosten werden nur anhand von Kostenaufstellungen erstattet, die spätestens innerhalb von 3 Monaten vorgelegt werden müssen. Dies gilt auch für die Abrechnung von Kostenpauschalen ohne Einzelnachweis.

Alle Abrechnungen haben zeitnah, mindestens aber einmal im Quartal zu erfolgen. Zum Haushalts-abschluss haben alle Abrechnungen des Vorjahres bis spätestens 15.01. des Folgejahres zu erfolgen. Forderungen, die nach diesem Termin an den Verein gestellt werden, können nicht mehr erstattet werden. Barauslagen sind zum 30.12. des auslaufenden Jahres beim Kassenwart abzurechnen. Zuwendungen an Dritte werden nur im Rahmen des bestätigten Haushaltsplanes oder auf Beschluss des Vorstandes ausgezahlt.

§ 9 Inventar

Zur Erfassung des Inventars ist vom Kassenwart ein Inventar-Verzeichnis anzulegen. Es sind alle Gegenstände aufzunehmen, die nicht zum Verbrauch bestimmt sind.

Die Inventar-Liste muss enthalten:
-Anschaffungsdatum
-B
ezeichnung des Gegenstandes
-Anschaffungs- und Zeitwert
-beschaffende Abteilung
-Aufbewahrungsort (Gegenstände, die ausgesondert werden, sind mit einer kurzen Begründung anzuzeigen.)
Zum Haushaltsplanentwurf ist eine Inventurliste vorzulegen.

Sämtliche in den Abteilungen vorhandenen Werte (Barvermögen, Inventar, Sportgeräte usw.) sind alleiniges Vermögen des Vereins. Dabei ist es gleichgültig, ob sie erworben wurden oder durch Schenkung zufielen.

Unbrauchbares bzw. überzähliges Gerät und Inventar ist möglichst gewinnbringend zu veräußern. Der Erlös muss der Vereinskasse zugeführt werden. Über verschenkte Gegenstände ist ein Beleg vorzulegen.

§ 10 Spenden und andere Zuwendungen

Der Verein ist berechtigt, Zuwendungsbestätigungen gemäß § 52 (2) S. 1 Nr. 21 AO auszustellen (Förderung des Sports). Zuwendungen, für die eine solche Bescheinigung erwünscht wird, müssen mit Angabe der Zweckbestimmung auf das Vereinskonto überwiesen werden. Spenden kommen dem Gesamtverein zugute, wenn sie vom Spender nicht ausdrücklich einer bestimmten Abteilung zugewiesen werden. Über die Verwendung der Spendenmittel entscheidet der Vorstand durch Vorstandsbeschluss.

Sachspenden sind mit Finanzumfang nachzuweisen. Vorzugsweise unter Nachweis des Rechnungs-beleges oder formlos bestätigtem marktüblichem Wert.

Bescheinigungen für Aufwandsspenden werden vom Verein nur ausgestellt, wenn durch das Mitglied ein Rechtsanspruch auf Zahlung durch den Verein (z. Bsp. durch Beschluss) nachweisbar ist.

§ 11 Beiträge und Gebühren

  1.  
  2. Die Beitrags- und Finanzordnung regelt alle Einzelheiten über die Pflichten der Mitglieder zur Entrichtung von Beiträgen (gemäߧ 6 der Satzung) und Gebühren an den Verein. Sie ist Bestandteil der Beitrittserklärung.

  3.  
  4. Die Mitglieder- und Beitragsverwaltung erfolgt durch Datenverarbeitung (EDV). Die persönlichen Daten der Mitglieder werden nach dem Bundesdatengesetz gespeichert.

  5.  
  6. Der Mitgliedsbeitrag und Umlagen werden von der Mitglieder-versammlung beschlossen. Gebühren legt der Vorstand fest.

  7.  
  8. Die Beiträge der Mitglieder (festgelegt auf der Mitgliederversammlung am 03.04.2016 und gültig ab 01.01.2016) staffeln sich wie folgt:

     

     

     

    jährlich

    1.

    Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre

     

    50,00€

    2.

    Erwachsene(über 18 Jahre)

     

    100,00€

    3.

    Ehrenmitglieder

    beitragsfrei

    4.

    Auszubildende und Studenten

     

    50,00€

    5.

    Zweitmitglieder

     

    20,00€

    6.

    fördernde Mitglieder

     

    210,00€

    7.

    Familienmitglieder

     

    200,00€

  9.  
  10. Alle ermäßigten Beitragsformen müssen beantragt und der Anspruch mit entsprechenden Unterlagen nachgewiesen werden.

6. Zur Finanzierung besonderer Aufgaben werden folgende zweckgebundenen Umlagen erhoben:
                                                                                  
jährlich
1. Umlage zur Finanzierung des Schützenfestes 15,00 €
2. Umlage zur Unterhaltung des Vereinsgeländes und der baulichen Anlagen 20,00 €.


Diese festgesetzten Umlagen sind von Erwachsenen(Ziffer4.2.), fördernden Mitgliedern (Ziffer 4.6.) und Familienmitgliedern(Ziffer 4.7) zu zahlen.

7. Jedes Mitglied der Schützenzunft Waren von 1674 e.V., bis zur Vollendung des 70. Lebensjahres,

hat zur Erhaltung und Pflege der Vereinsanlage pro Jahr 10 Arbeitsstunden zu leisten.

Jede nicht erbrachte Arbeitsstunde wird dem Mitglied mit 10,00 € in Rechnung gestellt.

8. Für Beiträge, die gemahnt werden müssen, werden Mahngebühren erhoben.
für die erste Mahnung            2,50 EUR
für die zweite Mahnung          5,00 EUR

§ 12 Fälligkeit und Zahlungsweise der Beiträge und Umlagen (nachfolgend Beträge genannt)

  1. Die Zahlung der Beträge kann bar und bargeldlos erfolgen. Der Verein begrüßt die Erteilung einer Einzugsermächtigung oder die Einrichtung eines Dauerauftrages. Die Einzugsermächtigung kann jederzeit durch das Mitglied erteilt und widerrufen werden. Etwaige Gebühren, die durch die Nachlässigkeit des Mitglieds entstehen, trägt das Mitglied. Als Einzugsermächtigung kann ein Formular verwendet werden, das über ein Vorstandsmitglied, oder als Download von der Homepage des Vereines bezogen werden kann.
  2. Der Einzug der Beträge durch Abbuchungsverfahren erfolgt zum 01.03. jeden Jahres (Jahresbeitrag) bzw. zum 15.03. und zum 15.09. jeden Jahres bei halbjährlicher Zahlungsweise. Im Ausnahmefall können in begründeten Fällen Sonderzahlungsvereinbarungen mit dem Schatzmeister vereinbart werden. Diese sind schriftlich zu den Buchführungsunterlagen zu hinterlegen.

     3. Neue Mitglieder zahlen ab Eintrittsmonat. Bei Austritt aus dem Verein wird der vorausgezahlte Beitrag auf  Verlangen anteilig zurückerstattet. Die zeitanteilige Berechnung beginnt ab dem1. auf den der Austrittsbestätigung des Vorstandes folgenden Monats. Der Auszahlungstermin wird gesondert vereinbart.

§ 14 Anlagen

Der Beitrags- und Finanzordnung sind folgende Anlagen zugeordnet:
-Aufnahmeantrag
-Antrag auf Erteilung einer Einzugsermächtigung


§ 15 Schlussbestimmungen / Inkrafttreten

Insoweit die satzungsgemäße Zuständigkeit nicht bei der Mitgliederversammlung liegt, kann der Vorstand Änderungen zu dieser Beitrags- und Finanzordnung beschließen. Diese Änderungen sind der Mitgliederversammlung zur Kenntnis zu geben.

Diese Beitrags- und Finanzordnung tritt mit ihrer Verabschiedung durch die Mitgliederversammlung am 03.04.2016 rückwirkend zum 01.01.2016 in Kraft.

 

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